Unsere Reise beginnt...

Wir wollen gerne unsere Geschichte mit euch teilen! Hier erfahrt ihr mehr darüber, wer wir sind, was uns antreibt und wie unser großes Abenteuer in Peru Wirklichkeit wird. Wir nehmen euch mit auf eine Reise des Glaubens, der Hoffnung und der Abenteuerlust, und möchten euch einladen, Teil unserer Geschichte zu sein.

Wer wir sind

Wir sind Hannah und Benjamin Klaas. Zusammen mit unseren aufgeweckten Zwillingen Nathanael und Elia lebten wir bis vor kurzem in Freudenberg, Deutschland. Hannah hat zuletzt als Sozialpädagogin in einer evangelischen Kita gearbeitet und Benjamin war als Controller in der Verwaltung der AWO tätig. Nun aber tauschen wir unsere vertraute Umgebung gegen ein großes Abenteuer in Peru. Begleitet uns, wenn wir unsere Komfortzone verlassen und einen neuen Lebensabschnitt beginnen.

„Wir freuen uns darauf, Gott noch tiefer kennenzulernen und diese Schritte aufs Wasser zu wagen.“

Wir sind erfüllt von einer Mischung aus Aufregung und riesiger Vorfreude auf das, was kommt. Natürlich begleiten uns auch Sorgen: Wie wird das Leben in Peru sein? Wie werden wir mit der fremden Kultur und Sprache zurechtkommen? Welche Herausforderungen warten auf unsere Kinder? All diese Fragen beschäftigen uns, mal mehr, mal weniger. Doch inmitten aller Ungewissheit wissen wir, dass Gott uns nicht allein lassen wird und uns in jeder Situation zur Seite steht. Es mag verrückt klingen, aber wir freuen uns darauf, Gott auf diese Weise noch tiefer kennenzulernen und auf seine Versorgung zu erleben. Denn wir werden auf dem Wasser laufen und darauf vertrauen, dass Gott uns trägt.

Der Ruf nach Peru: Diospi Suyana

Bereits vor unserer Hochzeit hegten wir den Wunsch, eine Zeit lang im Ausland missionarisch tätig zu sein und Gott auf diese Weise zu dienen. Die Idee war schon lange in unseren Herzen verankert. Im Jahr 2020, fast ein Jahr nach unserer Hochzeit, hörten wir zum ersten Mal von Klaus-Dieter und Martina John und ihrem beeindruckenden Lebenswerk: dem Krankenhaus des Glaubens DIOSPI SUYANA in Peru. Der Vortrag berührte uns tief. Wir sahen uns an und wussten sofort: Das ist der Ort für unsere Mission! Obwohl Hannah zu diesem Zeitpunkt hoch-schwanger mit den Zwillingen war, erschien uns dieses Missionswerk in den Anden, mit Zugang zu guter medizinischer Versorgung und einer christlichen Privatschule, ideal für eine junge Familie. Der Same war gesät und das Projekt ging uns nicht mehr aus dem Kopf.

Unser Wunsch: Hoffnung für die Quechuas

In unserem eigenen Leben durften wir vielfältig erleben, wie Gott uns in allen Herausforderungen getragen und unsere Bedürfnisse gesehen hat. Dieser Glaube an Gott und unser Vertrauen in ihn treiben uns an.

Die Quechuas, Nachfahren der Inkas, leben oft in Armut, Ausgrenzung und nicht selten in Hoffnungslosigkeit. Wir sind zutiefst davon über-zeugt, dass Gott jedem Menschen begegnen und sein Leben durch seine bedingungslose Liebe verändern kann.

Unsere Zeit als Missionare soll dazu beitragen, den Peruanern, ins-besondere den Indigenen, mit Wertschätzung und Respekt zu begegnen, damit auch sie erfahren, dass Gott sie sieht und nicht vergessen hat.

Unser Verständnis von Mission

Wir verstehen unter Mission nicht, dass wir auf die Straße gehen und den Menschen von Jesus erzählen, ob sie dies nun hören wollen oder nicht. Früher wurde den indigenen Völkern in Peru das Evangelium übergestülpt, nicht selten mit Gewalt. Genauso wenig soll sich ein Quechua gezwungen fühlen von Jesus zu hören, nur weil er sich in einem Missionskrankenhaus behandeln lässt. Das ist auch keinesfalls der Wunsch von DIOSPI SUYANA. Vielmehr soll unser Handeln und unsere Worte von Gottes Liebe zeugen und von Wertschätzung, Nächstenliebe und Respekt gegenüber dem Menschen und seiner Kultur geprägt sein. Wir sind gerne dazu bereit den Menschen, denen wir begegnen, von Jesus zu erzählen und mit ihnen zu beten, aber nur wenn sie das wünschen. Und ansonsten lassen wir lieber unsere Taten sprechen.

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