Unsere Reise: Ein neues Kapitel

Begleitet uns auf unserer spannenden Reise in ein neues Land. Hier erfahrt ihr mehr über unseren Alltag in Peru, fernab von zu Hause. Wir berichten von kleinen und großen Herausforderungen, lustigen Momenten und den Besonderheiten des Lebens in den Anden. Unser Ziel ist es, euch Peru durch unsere Augen näherzubringen und unser Leben hier mit euch zu teilen.

Wir möchten euch regelmäßig über unsere Arbeit informieren. Erfahrt, wie wir uns in der Verwaltung des Krankenhauses einbringen und welche Fortschritte wir in der Schule erleben. Diese Beiträge geben euch einen tieferen Einblick in unsere Arbeit und zeigen, wie wir uns engagieren, um einen Unterschied zu machen. Lernt mit uns dieses spannende Land und seine Menschen kennen.

Nehmt Anteil an den besonderen Momenten, die wir hier mit Gott erleben – Momente des Friedens, der Ermutigung und der Herausforderung. Wir teilen mit euch Geschichten die uns bewegen und aufbauen. Wir wünschen uns, dass Gott euch begegnet, während ihr unsere Beiträge lest und dass auch ihr ermutigt werdet.

Wir freuen uns, euch teilhaben zu lassen!

Ende der Trockenzeit - Zeit der Brände

Die Praxis, Felder (Chacras) und steile Hänge abzubrennen, ist in der Region Apurímac und der Umgebung von Curahuasi tief verwurzelt. Hinter diesem weit verbreiteten Phänomen stecken sowohl praktische als auch traditionelle Beweggründe der lokalen Bevölkerung.Hauptgründe für das Abbrennen der ChacrasAus landwirtschaftlicher Sicht dient das Feuer in erster Linie der schnellen Feldreinigung (Limpieza). Nach der Ernte verbleiben Stoppeln, Unkraut und trockene Pflanzenreste (Rastrojo) auf den Feldern. Das Abbrennen stellt für die Landwirte die einfachste und kostengünstigste Methode dar, die Flächen ohne den Einsatz teurer Maschinen für die nächste Aussaat vorzubereiten. Zudem entsteht durch das Verbrennen Asche, die dem Boden kurzfristig Nährstoffe wie Kalium und Calcium zuführt und ihn scheinbar fruchtbarer macht. Auch zur Schädlings- und Unkrautbekämpfung wird das Feuer genutzt, da die Hitze Unkrautsamen, Pilze und Schädlinge vernichtet. An den Hängen wird das trockene Altgras abgebrannt, damit nach den ersten Regenfällen frisches, grüne Gras (Pasto fresco) für das Vieh nachwachsen kann.Neben den praktischen Aspekten spielen Traditionen und Kulturglauben eine große Rolle. In vielen andinen Gemeinden hält sich der Glaube, dass der aufsteigende dichte Rauch die Wolken anzieht und somit die ersehnten ersten Regenfälle nach der Trockenzeit einleitet. Oft fehlt es den Kleinbauern zudem an Wissen über bodenschonende Alternativen wie das Mulchen oder Kompostieren. Besonders in den trockenen Monaten von Mai bis Oktober führen kleine Kontrollbrände häufig zu verheerenden Wald- und Flurbränden. Die Vegetation in der Region Curahuasi ist zu dieser Jahreszeit extrem ausgetrocknet. Wenn dann starke Winde durch die Canyons und Täler wehen, tragen sie die Funken im Nu über große Distanzen, Hänge und Schluchten hinweg. Da selten Schutzmaßnahmen wie Brandschneisen um die Felder angelegt werden, gerät das Feuer schnell außer Kontrolle.

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Eine neue Windschutzscheibe – direkt am Straßenrand

Die Windschutzscheibe unseres kürzlich gekauften Fortuners war eigentlich völlig in Ordnung. Kein Riss, kein Steinschlag. Das Problem war die starke Tönung. Tagsüber bei Sonne störte sie kaum, aber bei Dämmerung, Dunkelheit oder Regen sah man auf den kurvigen Andenstraßen wirklich schlecht. Auf Dauer war uns das zu unsicher, und ehrlich gesagt hat es uns auch einfach genervt. Dazu kommt, dass eine getönte Frontscheibe in Peru gar nicht erlaubt ist. Also beschlossen wir, dass eine neue Windschutzscheibe hermusste.

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Abschied von Arequipa und Rückkehr nach Curahuasi

Unsere Zeit in der Sprachenschule ist vorbei, die drei Monate sind für uns wie im Flug vergangen. Inzwischen sind wir wieder in Curahuasi und fangen nach und nach an zu arbeiten. Auch die Kinder konnten schon zwei tage mit Hannah gemeinsam den Kindergarten kennenlernen und blieben am Freitag sogar eine Stunde allein in ihrer Gruppe.

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Unser Weg zum Führerschein

Wie kommt man als Deutscher in Peru an einen Führerschein? Da gibt es erst einmal die Möglichkeit diesen neu zu machen, dies kann jeder Peruaner und Ausländer mit Aufenthaltsgenehmigung tun. Diesen Weg haben auch schon viele andere Mitarbeiter in Diospi Suyana gehen müssen. Das Problem dabei sind die Prüfungen in Peru. Speziell hier in Arequipa berichten übereinstimmend alle Einheimischen und Auswärtigen vom gleichen Problem: Bei der praktischen Prüfung ist es fast unmöglich (auf legalem Wege) zu bestehen. Bei einem Millimeter über der Seitenlinie oder der Haltelinie fällt man sofort durch. Natürlich hängt das auch vom Prüfer ab. Unser Taxifahrer José meinte beispielsweise, dass von 100 Leuten nur ca. 10 beim ersten Versuch bestehen – davon 3 durch Können und 7 durch eine “Extragebühr”. Auch andere Missionare berichten von diversen Versuchen – vor allem hier in Arequipa.  

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Der Start in der Sprachenschule

Endlich noch mal ein Update von uns. Die letzten drei Wochen in unserer neuen Wohnung sind wie im Flug vergangen. Unser Apartment ist sehr hell, gemütlich und die Kinder haben viel Platz zum Spielen. Die Wohnung liegt im Bezirk Yanahuara, ca 30 Minuten zu Fuß von der "Plaza de Armas" entfernt, das ist ein großer und wirklich schöner Platz in der Altstadt. 

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Einblicke in unsere Arbeit

Das (Bar-)Geld-Management (Benni)

Inzwischen sind die ersten Wochen im Krankenhaus vergangen und ich finde mich immer besser in meine neuen Aufgaben ein. Vor unserem Umzug nach Peru wussten wir natürlich schon ungefähr, was Hannah und mich bei Diospi Suyana erwartet. Trotzdem ist es etwas ganz anderes, jetzt tatsächlich jeden Morgen ins Krankenhaus zu gehen und nach und nach festzustellen, was alles zur Arbeit in der Verwaltung gehört.

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Tú eres un DIOS que me ve - Du bist ein Gott, der mich sieht! (1.Mose 16,13)

Momente, die berühren...

Nehmt Anteil an den besonderen Momenten, die wir hier mit Gott erleben – Momente des Friedens, der Ermutigung und der Herausforderung . Wir teilen mit euch Geschichten die uns bewegen und aufbauen. Wir wünschen uns, dass Gott euch begegnet, während ihr unsere Beiträge lest und dass auch ihr ermutigt werdet.

Von Heimweh und dem Frieden im Umbruch

Im letzten Jahr durften wir so viele schöne Momente mit unserer Familie und unseren Freunden erleben. Von spontanen Treffen zum Kaffeetrinken oder Essengehen, Spiele- und Filmabende über Kurzurlaube mit Freunden in Holland, bis zu Familienfeiern und Übernachtungen bei Freunden. All diese Erinnerungen sind mir unglaublich wertvoll. Gleichzeitig verursachen sie, dass ich Heimweh bekomme und mich nach Zeit mit genau diesen Menschen sehne.

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