Hinauf und Hinab - Durch die Anden auf dem Weg nach Cusco
Letzte Woche Mittwoch sind wir morgens früh nach Cusco aufgebrochen. Für die Beantragung unseres Visums war ein Besuch bei Interpol nötig. Da die Fahrt ca. 3 Stunden dauern kann (je nach Verkehr und Wetter) mussten wir schon um kurz nach 8 Uhr losfahren. Mit uns fuhren zwei Frauen aus Deutschland, die in Curahuasi ihre Verwandten besucht haben. Schon nach kurzer Fahrt ging es Benni und den Kindern nicht gut. Die kurvigen Strecken tun da schnell ihr übriges - es geht von Curahuasi aus insgesamt ca. 1700 Höhenmeter runter und etwa 2300 Höhenmeter wieder rauf. Mit Hin- und Rückweg haben wir an diesem Tag also insgesamt gut 8000 Höhenmeter gemeistert. Zum Glück hatten wir ein Medikament gegen Reiseübelkeit dabei. In Cusco angekommen lief der Termin wie am Schnürchen und schnell waren wir wieder raus aus dem Gebäude. Zurück haben wir dann noch einen Freund von anderen Missionaren mitgenommen, sodass die Fahrt für uns etwas günstiger wurde. Und Dank der Medikamente konnten die Kinder auf der Rückfahrt sogar schlafen. Sehr müde, aber zufrieden, hat uns der nette Taxifahrer nachmittags wieder in Curahuasi bei unserem Haus abgesetzt. Wir sind Gott sehr dankbar für die Bewahrung auf der Fahrt und für die gute Stimmung der Kinder trotz 6 Stunden Autofahrt. Dieser Termin lag uns die ganze Woche davor wie ein Stein im Magen. Aber Gott hat die komplette Unternehmung wirklich sehr gesegnet und nun "fürchten" wir uns nicht mehr vor weiteren Fahrten hinauf und hinab durch die Anden. Und wenn man mal von möglichen Reisebeschwerden absieht, sind die Bilder der Landschaft, die sich einem bieten, wirklich wunderschön!



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