Auf nach Arequipa - Die nächste Etappe unserer Reise beginnt

Veröffentlicht am 9. April 2026 um 03:54

Vergangenen Montag sind wir in Cusco wieder in ein Flugzeug gestiegen, um die Strecke nach Arequipa zurückzulegen. Den ganzen Tag über durften wir erleben, dass Gott uns Wege ebnet. So legten wir die kurvige Fahrt nach Cusco in zügigem Tempo hinter uns, am Flughafen war unser Gepäck schnell aufgegeben und die hilfsbereiten Mitarbeiterinnen am Schalter versorgten unsere Zwillinge mit einer Tüte Snacks. Auch die Sicherheitskontrollen waren schnell erledigt und unser Flug startete pünktlich.

In Arequipa angekommen wurden wir von José, einem sehr netten Taxifahrer abgeholt, der von Julio, einem der Inhaber unserer Sprachenschule ABC Español, organisiert wurde. Die Betreiberin unseres Airbnbs empfing uns trotz der späten Stunde sehr freundlich. Kurz darauf kamen Ana und ihr Mann in unser Apartment, sie sind ebenfalls mit Julio befreundet und in zwei Wochen werden wir in eine sehr schöne Wohnung ziehen, die das Ehepaar regelmäßig an Missionare vermietet. Ana und ihr Mann zeigten uns dann noch die Gegend, gingen mit uns einkaufen und haben uns durch ihre herzliche Art das Ankommen in Arequipa sehr erleichtert.

Am Dienstag stand dann auch direkt unser Termin bei Migraciones an. Dort wurden unsere biometrischen Daten aufgenommen und wir haben Papierkram erledigt, ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu unserem Visum. Auch wenn wir aufgrund der Unsicherheit in der spanischen Sprache sehr aufgeregt waren und uns etwas unbeholfen gefühlt haben, hat Gott wieder Wege geebnet. So mussten wir nicht lange warten, bis wir aufgerufen wurden und dann konnten wir den Formalitäten schnell hinter uns bringen.

Am Mittwoch haben wir zum ersten Mal den Kindergarten besucht, in den unsere Zwillinge in den kommenden Monaten gehen werden, während wir in der Sprachenschule sein werden. Dieser wird von Sandra, ebenfalls einer Freundin von Julio, betrieben und ist ein kleiner christlicher Kindergarten. Sandra hat im laufe der Zeit schon viele Kinder von Missionaren betreut und spricht zudem Deutsch. Hier haben Elia und Nathanael ausgelassen gespielt, während wir uns mit Sandra um die Formalitäten gekümmert haben.

Ihr seht: wir haben allein in den letzten drei Tagen viele neue Eindrücke gesammelt, spanisch gesprochen, sehr nette neue Leute kennengelernt und die Gegend um unser Apartment herum erkundet. Wir würden lügen, wenn wir sagen würden, dass es ruhige Tage waren. Der Ortswechsel, die Sprache und die vielen Aufgaben machen uns doch auch immer wieder zu schaffen und wir vermissen hin und wieder das deutlich ruhigere Curahuasi, denn dort haben wir uns sehr wohl gefühlt. Hier in dieser großen Stadt, der zweitgrößten Perus mit ca. 1,13 Mil. Menschen, fühlen wir uns hin und wieder etwas verloren. Doch wenn wir nächste Woche Montag unseren Unterricht in der Sprachenschule beginnen und Kontakt zu den anderen Schülern haben, wird das bestimmt besser. Trotz all der Aufregung, Unsicherheit und Umgewöhnung demonstriert uns die Ruhe, in der die Kinder bisher jeden Ortswechsel mitgemacht und überall einen Ort zum Spielen gefunden haben, Gottes Versprechen, dass er uns in allem begleiten wird!

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