Letzte Tage in Arequipa
Unsere Zeit in der Sprachenschule ist vorbei, die drei Monate sind für uns wie im Flug vergangen. Inzwischen sind wir wieder in Curahuasi und fangen nach und nach an zu arbeiten. Auch die Kinder konnten schon zwei tage mit Hannah gemeinsam den Kindergarten kennenlernen und blieben am Freitag sogar eine Stunde allein in ihrer Gruppe.
Wir haben unsere Zeit in Arequipa sehr genossen und haben dort gute Bekanntschaften und Freundschaften geschlossen. Dazu erzählen wir euch noch mehr im nächsten Beitrag. Auch ein Auto haben wir gefunden - einen gebrauchten Geländewagen, der sich super für die sehr oft unbefestigten Straßen im Hochland von Peru eignet.
Noch einmal Essen gehen auf einer Dachterrasse an der Plaza de Armas.
Die Rückreise
Eindrücke auf 4800m Höhe.
Unsere Rückreise von Arequipa nach Curahuasi haben wir in unserem neuen Auto zurückgelegt. Die erste Etappe von knapp 7 Stunden Fahrzeit führt mitten durchs Hochland, also fuhren wir von Arequipa (2400m) hoch auf bis zu 4800m. Auf dieser Höhe fährt man für einige Stunden über ein Hochplateau, die Route ist mal besser mal schlechter befestigt. Irgendwann kommt man dann in die Gegend von Cusco auf ca. 3500m. Ca. 2 Autostunden vor Cusco haben wir dann in einem Hotel übernachtet. Die Landschaft während der Fahrt war atemberaubend und sehr eindrucksvoll. Leider hat Elia den plötzlichen Höhenanstieg nicht so gut vertragen, deshalb waren wir auch sehr froh abends im Hotel zu sein. Da hier aktuell Winter ist, wird es in dieser Gegend nachts sehr kalt; am Morgen war die Scheibe von unserem Auto etwas gefroren. Die Gebäude hier in Peru sind allerdings so gut wie nicht gedämmt und haben oft keine Heizungen, also haben wir teilweise in der Nacht auch unter 3 Decken noch ein wenig gefroren.
Am zweiten Tag ging es Elia schon viel besser und wir haben im Hotel ein sehr tolles Frühstück mit einem wunderschönen Ausblick genossen. Nachdem ich am ersten Tage gefahren bin, hat Hannah die zweite Etappe übernommen. An diesem Tag ging es nochmal ca. 5,5 Stunden bis nach Curahuasi. Dabei sind wir durch Cusco gefahren und danach die, uns inzwischen ja schon bekannte, Strecke von Cusco nach Curahuasi. Hier angekommen wurden wir sehr freundlich mit Kuchen, Obst- und Gemüseplatten begrüßt.
Im Hotel in San Pedro genießen wir das Frühstück bei einer wundervollen Aussicht.
Erste Tage in Curahuasi
In Curahuasi haben wir nochmal für einige Tage im Volunteer-Haus gewohnt, bis wir dann in unser jetziges Haus einziehen konnten. Hier können wir für ein Jahr wohnen, während die Missionarsfamilie, die das Haus die letzten Jahre bewohnt hat, ein Jahr in ihrer Heimat der Schweiz verbringt. Das Haus ist sehr schön und hat einen riesigen Garten, was gerade die Kinder sehr freut. Hier in Curahuasi wird es auch "la Quinta" genannt und zählt zu einem der ältesten Anwesen.
Für Elia und Nathanael ging diese Woche auch schon der Kindergarten los. Die beiden sind aufgeregt, fühlen sich aber allgemein sehr wohl hier. Nächsten Montag beginnt auch für mich die Arbeit im Krankenhaus, während Hannah nächsten Monat in der Schule anfangen wird. Auf diese Weise kann sie die Kinder noch besser in der Eingewöhnung im Kindergarten begleiten.
Wir sind sehr froh jetzt erst mal nicht mehr umziehen zu müssen und hier im Haus und in Curahuasi ankommen zu können. Der nächste spannende Schritt ist jetzt der Arbeitsbeginn und die Angewöhnung neuer Alltagsroutinen.
Karten und Obst, Gemüse und vieles mehr als Willkommensgeschenke.
Kommentar hinzufügen
Kommentare